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Kinder beim hämmern

Künstlerisch-kreativer Schwerpunkt

Eine neue Zeit hatte begonnen

Die Fuchskinder erleben die Fastenzeit

Mit dem Wegräumen der Luftschlangen und Ballons haben die Kinder erlebt, dass die Karnevalszeit, die bunte Zeit, vorbei ist und wir nun eine neue Zeit erleben. Gemeinsam verbrennen wir die verdorrten gelblich gewordenen Palmzweige, mit deren Asche wir uns segnen können und somit schon auf das Sterben von Jesus hinweisen, aber auch die Verwandlung in neues Leben erahnen lässt.

Im U3-Kreis haben sich die Fuchskinder gemeinsam mit den Drachenkindern einmal wöchentlich getroffen, um in Bibelgeschichten mehr von Jesus zu erfahren: „Jesus lebt mit seinen Eltern in Nazareth“, „Jesus macht sich mit seinen Eltern auf die Reise nach Jerusalem“, „Jesus findet Freunde, die mit ihm durch das Land Israel ziehen, um den Menschen von Gott zu erzählen: „Und so gehen sie ihm alle hinter her …!“ Den Freunden, in Form von kleinen Bibelfiguren, begegnen wir auch in den folgenden Geschichten, so dass die Kinder - das sich auf den Weg machen - wahrnehmen können: „Jesus trifft den blinden Bartimäus“, „Jesus segnet die Kinder“, „Jesus zieht in Jerusalem ein“, was wir auch gemeinsam in „der kleinen Kirche“ erlebt haben, „Jesus feiert mit seinen Freunden das letzte Abendmahl“.

Am Gründonnerstag haben wir gemeinsam eine Abendmahlfeier erlebt. Wie Jesus haben wir uns um einen „Tisch“, einem großen weißen Tuch versammelt. Wir haben noch einmal an den Einzug Jesus mit seinen Freunden in Jerusalem angeknüpft, gemeinsam den Abendmahltisch bereitet und das selbst gebackene Osterbrot gegessen, das aus vielen gemahlenen Weizenkörner besteht. Verschiedene Symbole des Lebens wie das Küken im Ei, der Hase, unsere Raupen, die sich schon verpuppt haben, die Weizenkörner-Pflänzchen geben eine Ahnung vom Leben, von der Verwandlung über den Tod hinaus, was uns Jesus vorgelebt hat. Doch die Freude überwiegt, so haben wir im Anschluss unsere Osterüberraschung auf der Wiese gesucht.

Eine Sonne, die das Kreuz schmückt, unser Fastenzeitkalender, hat von Woche zu Woche stärker gestrahlt, bis sie am Osterfest groß aufgeleuchtet ist, so wie Jesus auch für uns strahlen möchte.

Gleichzeitig haben wir in der Zeit vor Ostern beobachtet, dass allmählich die Natur wieder erwacht. Die weißen Schneeglöckchen haben den baldigen Frühling angekündigt, sowie die Krokusse und Hyazinthen. An Bäumen und Sträucher sind die Knospen aufgesprungen und haben die zarten grünen Blätter gezeigt. Die Welt ist grün geworden – sie lebt. Wir haben gefühlt, wie hart die Weizenkörner sind, aber auch weich, wenn sie in der feuchten Erde liegen und von der Sonne gewärmt werden. Es wird grün, die ersten grünen Keime durchbrechen die Erde. Es ist ein Pflänzchen gewachsen, das wieder neue Körner in einer Ähre bilden möchte. Für unser Osterbrot haben wir aus Körner Mehl gemahlen.

Wir haben auch erlebt, wie aus dem Ei ein Küken schlüpfen kann. Das Lied „Tic tic tic, was klopft denn da im Ei?“, das Bilderbuch: Das schönste Ei der Welt! oder auch das selber in einem „Ei“ sein, in einem weißen Tuch eingebettet sein, hat davon erzählt.

An lebenden Raupen haben wir beobachtet, wie sie sich dick und satt gefressen und sich nach einiger Zeit verpuppt haben, um die Verwandlung vollziehen zu können. Wir haben Geduld gehabt und abgewartet. Das Verpuppen haben wir spielerisch nachempfunden, in dem wir uns in einem Tuch eingewickelt und als wunderschöner Schmetterling aufgewacht sind. Das Lied und die Geschichte von „Der kleinen Raupe Nimmersatt!“ begleitet uns. Werden wir wirklich kleine Distelfalter erleben? - Lassen wir uns überraschen! Ja, nach den Osterferien haben wir fünf muntere Distelfalter begrüßt, von denen wir uns bald verabschieden werden – leider!

Im kreativen Bereich haben wir zunächst die Wirkung der Farben des Winters erlebt: weiß, grau, schwarz. Doch allmählich hat sich das Grün durchgesetzt und auch das Gelb. Wir haben erfahren, dass Farben wirken. Es wird bunt, was sich schließlich explosionsartig am Osterfest auch in den bunten Ostereiern wiederspiegelt.

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