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Kinder beim hämmern

Künstlerisch-kreativer Schwerpunkt

Dürfen wir vorstellen ...

Am 28. Oktober 2015 luden wir zu einem ersten Elternabend im Kindergartenjahr 2014/15 ein

Gemeinsam in einer Dienstbesprechung überlegten wir vorweg, wie wir den Abend gestalten wollten, um den Eltern einen Einblick in unseren aber auch in den Alltag ihrer Kinder zu geben. Zudem sollten sie sich untereinander, das Team und die Kita in einer lockeren Atmosphäre kennen lernen. Schnell hatten wir uns für Methoden entschieden, die die Eltern aktiv werden und den Abend kurzweilig erscheinen lassen sollten. Eine Kindergartenrallye wurde geplant. Angemeldet hatten sich fast 30 Eltern, die sich nach und nach bis 19.15 Uhr in der Turnhalle einfanden.

Die Vorstellungsrunde sorgte schon für manchen Lacher. Jeder nannte seinen Namen und musste eine Eigenschaft nennen, die mit dem Anfangsbuchstaben des Familiennamens begann. Die nächste Person musste den Namen des Vorgängers mit seiner Eigenschaft wiederholen und dann seinen Namen nennen usw. Danach bildeten sich Gruppen von zwei bis drei Personen, die sich mit Hilfe von zuvor verteilten bunten Zettelchen zusammen fanden. Die blaue Gruppe, die grüne Gruppe etc. bekamen jeweils ein laminiertes Foto. Wir hatten vorweg Spielmaterialien, didaktisches Material oder bestimmte Dinge, die unserer Kita mit ihren Schwerpunkten ausmacht fotografiert (z.B. Pinsel, Musikinstrumente, Seidentücher, Material für das Wasserspiel etc.).

Aufgabenstellung war, in einer bestimmten Zeit dieses Material zu finden (welches wir natürlich gut versteckt hatten), miteinander in den Austausch zu kommen und gemeinsam zu überlegen, welchen pädagogischen Nutzen es hat. Jeweils eine pädagogische Fachkraft stand den Eltern beobachtend und beratend zur Seite und gab ihnen Hilfestellungen und Impulse, denn außerdem galt die Devise; Ausprobieren! Sich praktisch mit dem Material auseinandersetzen, und im Anschluss dies im großen Plenum vorstellen. Die sollte der Höhepunkt des Abends werden. Genau das wurde es! Alle Gruppen hatten sich sehr gut darauf vorbereitet. Mit viel Gefühl für das Material und mit Blick auf die kindlichen Bedürfnisse stellten sie mit unterschiedlichen Methoden die verschiedenen pädagogischen Ansätze vor. Dabei kam der Spaß nicht zu kurz, z.B. wurde ein Theaterstück aufgeführt, die Kreativgruppe (zwei Väter) stellte ein Kunstwerk her, welches wir auf der Wichtelwerkstatt versteigern wollen. Den Abend konnten wir mit viel positivem Feedback beenden.

Resümee: Wir wollten auf den klassischen Elternabend verzichten, wie Referate halten oder PowerPoint Folien zu präsentieren, da dies meist zur Folge hat, dass Sie, liebe Eltern zur Passivität gezwungen werden und evtl. Langeweile aufkommt. Am Ende des Abends sollten Sie wissen, wie, womit und warum Ihre Kinder in unserer Kita spielen, welches unsere Ziele und Schwerpunkte sind. Außerdem wollten wir etwas von dem Prinzip der Offenen Arbeit vermitteln, was immer noch viele Fragen offen lässt. In dieser kommt dem Erwachsenen die Rolle des Begleiters, Lernpartners, aktiven Zuhörers, Unterstützer und Beraters zu. Genauso wurden die Elterngruppen, an diesem Abend, von der jeweiligen Kollegin begleitet. Bei der offenen Arbeit wird von einem kindlichen Wesen ausgegangen, das von Grund auf aktiv und interessiert ist (auch hier wollten wir Sie so motivieren, dass sie ähnlich wie Ihre Kinder denken, bzw. sich in Ihre Kindheit zurück versetzen fühlen) In der Offenen Arbeit wird die Motivierung durch den Erwachsenen überflüssig.

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Wir benötigen für die zwei U3 Gruppen eine gute Kamera um Fotos von den Kindern und Spielsituationen für die Portfolios machen zu können.