Navigation

Keine Sommerferienfreizeiten

Ferienzeit: Füße hochlegen

Alternative Angebote sind in Planung

Am vergangenen Mittwoch, dem 6. Mai 2020, gab der Seelsorgebereich Bad Godesberg bekannt, dass die für diesen Sommer geplanten Ferienfreizeiten abgesagt werden. Diesen Schritt beschloss das Seelsorgeteam nach eingehender Beratung, Konsultation mit dem Erzbistum Köln sowie Reiseveranstaltern und Jugendagenturen.

„Dies ist ein harter Schritt“, kommentiert Benjamin Rennert, Jugendreferent im Burgviertel. „Viele Kinder und Jugendliche haben noch gehofft, dass die Freizeiten in diesem Corona-Sommer noch als ein letztes Highlight stattfinden könnten. Trotzdem müssen wir leider bekanntgeben, dass die Risiken gesundheitlicher Art aus unserer Sicht nicht verantwortbar sind. Auch wirtschaftlich ist die Situation momentan kaum abzuschätzen.“

„Auflagen wie zum Beispiel Sicherheitsabstände und Hygieneregelungen betreffend können von uns bei 130 Kindern und Jugendlichen nicht ausreichend garantiert werden, wären aber eine Grundvoraussetzung für einen adäquaten Umgang mit der Gefahrenlage“, sagt Sandra Schümmer, Jugendreferentin im Rheinviertel. „Daher halten wir auf Basis der aktuellen Entwicklungen eine solche Entscheidung für die einzig verantwortbare und hoffen, die Menschen können unsere Gründe nachvollziehen.“

Geplant waren zwei Freizeiten: Eine aus dem Burgviertel mit 30 Personen nach Osterode im Harz, und eine aus dem Rheinviertel nach Borkum mit 130 Kindern und Jugendleitern. Nun wird an verantwortbaren Alternativen gearbeitet: Das Jugendseelsorgerteam wird mit Jugenleitern gemeinsam Angebote für die Teilnehmer wie auch weitere Kinder in Bad Godesberg vorlegen. „In vieler Hinsicht führt Corona bei uns zu kreativen Lösungen“, so Benjamin Rennert. „Nach den letzten Wochen, mit Gottesdiensten und Gruppenstunden per Videochat, hoffen wir, dass wir den Umständen und Vorgaben entsprechend ein schönes Betreuungsprogramm vor Ort aufstellen können. Wir sind zuversichtlich, dass der Sommer 2020 nicht nur per Kamera gestaltet wird!“

Bild: © Ute Quaing, in: pfarrbriefservice.de