Navigation

Bistumsweite Gebetsgemeinschaft

Decke Pitter – Aufhängen des Klöppels, Erzbistum Köln © Nicola Dierkes cc by 3.0

Tägliches Glockengeläut als solidarisches Hoffnungszeichen

Generalvikar des Erzbistums Köln, Dr. Markus Hofmann, ruft zum gemeinsamen täglichen Gebet aller Gläubigen auf. Als äußeres Zeichen werden täglich um 19.30 Uhr, alle Glocken in allen Kirchen im Erzbistum Köln läuten.

„Freude und Hoffnung, Bedrängnis und Trauer der Menschen von heute … sind zugleich auch Freude und Hoffnung, Trauer und Bedrängnis der Jünger Christi“, so die Pastoralkonstitution Gaudium et Spes des II. Vatikanums. In dieser schweren Stunde spüren wir schmerzlich die Bedrängnis und wollen doch in Werken tätiger Nächstenliebe und Solidarität ein Zeichen der Hoffnung sein. Dazu erflehen wir den Beistand Gottes und bitten um seinen Schutz und Segen.

Das Geläut lädt die Menschen dort, wo sie gerade sind, zum persönlichen Gebet ein und soll Zeichen einer bleibenden Gebetsgemeinschaft sein.

Wir beten für alle, die von der Pandemie betroffen sind, und verbinden damit unseren Dank, unsere Bitte und Ermutigung für alle Menschen, die in dieser außergewöhnlichen Situation einen wichtigen Dienst für andere leisten.

Als Gebet wird das älteste Mariengebet „Unter deinen Schutz und Schirm“ vom Erzbistum Köln empfohlen.

Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir,
o heilige Gottesgebärerin,
verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten,
sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren.
O du glorreiche und gebenedeite Jungfrau,
unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin.
Versöhne uns mit deinem Sohne,
empfiehl uns deinem Sohne,
stelle uns vor deinem Sohne.

 

Bild: Decke Pitter – Aufhängen des Klöppels Decke Pitter – Aufhängen des Klöppels, Erzbistum Köln © Nicola Dierkes – Some rights reserved. Quelle: http://bilder.erzbistum-koeln.de